15.12.2017 / Medienmitteilungen / /

Neuer Vorstand und Nein zu No-Billag bei der Jungen CVP Kanton Solothurn

An der Generalversammlung der Jungen CVP Kanton Solothurn von vergangenem Samstag, haben die Mitglieder den Vorstand neu gewählt und die Parolen zu den kommenden Abstimmungen gefasst.

An der Generalversammlung der Jungpartei vom vergangenen Samstag sind drei JCVP-Urgesteine aus dem Kanton Solothurn zurückgetreten. Es gibt es nicht oft, dass Jungpolitiker als Urgesteine beschrieben werden können, in diesem Falle ist die Bezeichnung jedoch treffend. Wikipedia beschreibt Urgestein als „bedeutender Vertreter einer politischen Richtung“ und bedeutende Vertreter der JCVP Kt. Solothurn waren die drei Vorstandsmitglieder allemal. Die drei Zurückgetretenen, Luca Strebel, Jonas Hufschmid und Glenn Steiger haben in den vergangenen Jahren die JCVP von einem losen Bund Politikinteressierter zur stärksten Jungpartei im Kanton Solothurn geführt. Jonas Hufschmid, ehemaliger Co-Präsident und heute Kantonsrat der CVP, Luca Strebel, ehemaliger Co-Präsident und heutiger Präsident der CVP Amtei Solothurn-Lebern und Glenn Steiger, ehemaliger Vizepräsident und heutiger Sekretär der CVP Kantonalpartei blicken stolz auf ihre geleistete Arbeit zurück. Und gleichzeitig sind sie zuversichtlich, dass mit dem jetzigen Team die erfolgreiche Arbeit weitergeführt wird. Luca Strebel zieht dann auch das Fazit der vergangenen Zeit: „Die tollen Wahlresultate der letzten Jahre sind das Resultat unseres konsequenten Einsatzes für den Mittelstand! Wir konnten in den letzten Jahren unsere Strukturen stärken und positionieren uns als engagierte Jungpartei, welche die Werte Freiheit und Solidarität ins Zentrum stellt. Damit sind wir bestens aufgestellt für die zukünftigen Herausforderungen im Kanton Solothurn.“

v.l.n.r.: Luca Strebel, Jonas Hufschmid und Glenn Steiger

Neu in den Vorstand gewählt wurden Janine Graber aus Büsserach, Joël Müller aus Herbetswil und Vladlena Denysova aus Oensingen.
Als Präsident wiedergewählt wurde Simon Grünig aus Zuchwil und als neue Vizepräsidentin Rahel Lagler aus Hägendorf.

Einstimmig haben die Jungpolitiker ihre Parolen zu den beiden nationalen Abstimmungen gefasst. Der Bundesbeschluss zur Finanzordnung wurde von den Mitgliedern nach kurzer Erläuterung unterstützt.
Die No-Billag Initiative wurde von den Mitgliedern nach intensiven und reflektierten Voten einstimmig und mit Nachdruck abgelehnt und stellte in ihren Augen einen klaren Angriff auf das schweizer Erfolgsmodell dar. Für die JCVP ist es nicht hinnehmbar, dass es keine rechtlich bestimmten, neutralen Medien in der Schweiz mehr geben würde. Neben den drei Gewalten, der Legislative, der Exekutive und der Judikative muss auch die vierte Gewalt, die Medien anerkannt werden. Medienhäuser haben die Macht, Personen und Unternehmen in den Ruin zu treiben und darum ist es im Interesse der Gesellschaft, einen neutralen Medienpol zu besitzen. Randsportarten oder Randregionen sowie ganze Landesteile sind darauf angewiesen, dass wir als Gesellschaft solidarisch einen Beitrag leisten für das Zusammenleben in der Schweiz.

Es ist in den Augen der JCVP nicht realistisch zu behaupten, dass die aktuelle Qualität und Vielfalt ohne Beitrag der Öffentlichkeit weiterexistieren kann. Auch Schweizerinnen und Schweizer, die direkt keine solchen Angebote konsumieren, profitieren schlussendlich auch von diesen Dienstleistungen durch eine breite, gut und neutral informierte Schweiz. Dies ist in einer Zeit von Fake-News umso wichtiger, wo die öffentliche Meinung nur zu leicht zum Spielball der Medien werden kann.

Simon Grünig findet dann auch klare Worte: „Bei der No-Billag Initiative geht es um nicht weniger als den nationale Zusammenhalt und die Grundwerte unserer Demokratie. Das Programm von SRF und co. entsprechen auch nicht immer meinem Geschmack, doch darum geht es hier nicht. In dieser Vorlage geht es einzig und alleine darum, den Dienst an der Öffentlichkeit in Form von neutraler und ausführlicher Berichterstattung in allen vier Landessprachen abzuschaffen und dazu kann und darf man nur Nein sagen.“

Die Junge CVP Kanton Solothurn empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern des Kanton Solothurns ein klares Nein abzugeben und dadurch die No-Billag Initiative abzulehnen.

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Für mehr Informationen:
Simon Grünig
Präsident Junge CVP Kanton Solothurn
simon.gruenig@jcvp-so.ch
079 266 09 69